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Hinweise auf ein baldiges Erreichen des weltweiten Fördermaximums
1) Rückläufige Neufunde
In der Vergangenheit wurde insbesondere von der Mineralölindustrie argumentiert, dass die Menge der "bestätigten" Erdölreserven nicht exakt bestimmt werden könne, weil sie letztlich dynamisch sei. Hintergrund dieser Argumentation ist die Definition der "bestätigten" Erdölreserven. Diese definiert ein Erdölvorkommen immer dann als Bestätigt, wenn es vor dem Hintergrund der zum Betrachtungszeitpunkt zur Verfügung stehenden Technologie wirtschaftlich gefördert werden kann. Zum einen hat sich in der Vergangenheit die Fördertechnik, sowie insbesondere die geologischen Analysemethoden kontinuierlich weiter entwickelt, sodass heute Erdölvorkommen geortet und erschlossen werden können, welche früher nicht erschlossen werden konnten. Insbesondere neuere Verfahren zur Horizontalbohrtechnik sind hier hervorzuheben. Wesentlich interessanter in der Argumentation ist jedoch der Begriff "wirtschaftlich", denn dieser besagt in letzter Konsequenz, dass mit steigenden Ölpreisen automatisch die "bestätigten" Reserven steigen, weil Vorkommen, welche in der Vergangenheit vor dem Hintergrund eines geringeren Ölpreises nicht wirtschaftlich erschlossen werden konnten, nun ausgebeutet werden können.
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| Seit über 20 Jahren übersteigt die Produktion die weltweiten Neufunde |
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In der Realität hinkt diese Argumentation jedoch, denn größere nicht erschlossene Giga-Felder, sofern sie denn noch existierten, könnten auch vor dem Hintergrund extrem hoher Erschließungskosten sowie eines vergleichsweise niedrigen Ölpreises wirtschaftlich erschlossen werden, weil diese eine Jahrzehntelange Ölförderung garantieren würden. Aus diesem Grund trifft die Argumentation, dass höhere Ölpreise automatisch die Erschließung neuer Vorkommen ermöglichen würden, allenfalls auf kleinere Vorkommen, sowie auf Nicht-konventionelles Öl, wie beispielsweise die neuerdings in den offiziellen Statistiken auftauchenden Kanadischen Ölsande, zu und genau hier liegt das offensichtliche Problem: Neuere größere Erdölvorkommen wurden seit Jahrzehnten nicht mehr entdeckt! Sowohl in Russland, als auch in der Region des aktuell verstärkt von der Ölindustrie erschlossen Kaspischen Meeres werden ausschließlich bereits seit langem bekannte Ölvorkommen erschlossen bzw. weiter ausgebaut. Neue, mit modernsten seismischen Analysemethoden entdeckte Erdölvorkommen enthalten meist nur vergleichsweise geringe Mengen des begehrten Rohstoffs. In den vergangenen Jahren wurden zwar eine Reihe von Erdölfunden von der Wirtschaftspresse als Erfolg gefeiert. Bei genauerer Betrachtung können diese Funde den weltweiten Erdölbedarf jedoch gerade mal für einige Tage decken und eignen sich daher bestenfalls als Erfolgsmeldung für Börsenanalysten.
Mit den heute vorhandenen Technologien können Geologen zwar selbst kleinste Erdölvorkommen zielsicher entdecken, ohne dass aufwendige Probebohrungen durchgeführt werden müssen. Dennoch reichen die auf diese Weise entdeckten Kleinstvorkommen nicht annähernd aus, um die aktuelle Weltrohölnachfrage nachhaltig über einen längeren Zeitraum zu decken. Darüber hinaus erhöhen viele kleinere Ölfelder, im Vergleich zu einem größeren Giga-Feld, die fixen Explorationskosten, denn die Kosten für die Bohrung und Erschließung eines Erdölfeldes sind immer gleich - unabhängig von der Menge der Förderbahren Rohölmengen. Die trotz fehlender größerer Neufunde realisierte Steigerung der Erdölproduktion basiert daher im Wesentlichen auf einen Ausbau vorhandener und bereits in Produktion befindlicher Erdölvorkommen. Auf diese Weise konnte zwar die Produktion in der Vergangenheit gesteigert werden - insbesondere den Staaten im Mittleren Osten werden hier in den kommenden Jahren noch weitere Potentiale zugemutet - jedoch führt diese Steigerung letztlich zur bereits beschriebenen Stauchung der Produktionsglockenkurve, welche wiederum einen rasanten Abfall des Fördervolumens nach Überschreiten des Fördermaximums zu Folge haben wird.
2) Hinweise der Internationalen Energieagentur
Die Internationale Energieagentur ist eine Organisation der OECD und veröffentlicht jährlich einen Bericht mit Aussagen, Statistiken und Prognosen bezogen auf unterschiedliche weltweit bedeutende Energieträger. Aufgrund ihres internationalen Status befindet sich die IEA dabei stets im diplomatischen Spannungsfeld vielfältiger Interessen von Industrie und den Mitgliedsstaaten der OECD. Entsprechend vorsichtig und verklausuliert fallen die Aussagen der Energieagentur in Bezug auf die zukünftige Verfügbarkeit des nach wie vor wichtigsten weltweiten Energieträgers aus. Bereits im Jahr 1998 wurde im Rahmen des damaligen "World Energy Outlooks" jedoch erstmals eine mehr oder weniger "versteckte" Information veröffentlicht, welche sich den Annahmen und Berechnungen von Geologen wie beispielsweise Hubbert oder Campbell stark annähert.
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| Erdölprognose der Internationalen Energieagentur (IEA) |
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Im Rahmen der Statistik zur Entwicklung der weltweiten Tagesproduktionsmenge in der Zukunft [Seite 45] wurde erstmalig ein so genanntes "Balancing Item" eingeführt. Die betreffende Statistik weist die Produktionsentwicklung von konventionellem, also mit klassischen Mitteln förderfähiges Erdöl, sowie unkonventionellem Erdöl aus. Ab ca. 2010 in der veröffentlichten Statistik entwickelt sich eine zunehmend größer werdende Lücke zwischen dem gesamten Produktionsbedarf und der Summe aus vorhandenem konventionellem und unkonventionellem Erdöl. Diese Deckungslücke, welche letztlich fehlendes Erdöl darstellt, wurde "Balancing Item", freiübersetzt also "ausgleichender Energieträger", getauft. Laut den offiziellen IEA Berechnungen entspricht dieses notwendige "Balancing Item" bereits 2030 der Menge der heutigen weltweiten Erdölproduktion. Dabei geht die IEA im Rahmen ihrer Berechnungen von absoluten "Best-Case-Scenarien" aus, indem sie eine weltweite Gesamtmenge förderbaren Erdöls von in Summe 2.300 Gigabarrel und einer moderaten jährlichen Bedarfssteigerung von 1-2 Prozent ausgeht. Pessimistischere Quellen gehen dagegen von lediglich 1.800 Gigabarrel weltweit förderbarren Erdöls aus. Gerade in den vergangenen Jahren hat sich darüber hinaus eine jährliche Verbrauchssteigerung von durchschnittlich 2-3 Prozent pro Jahr als realistischer herausgestellt. Jon Thompsen, Präsident der ExxonMobile Exploration Company stellte daher im Jahr 2003 die These auf, dass die für das Jahr 2015 prognostizierte Nachfrage nur gedeckt werden könne, wenn bis dahin weltweite Erdölreserven erschlossen würden, welche eine zusätzliche Produktion von 80% des heutigen weltweiten Volumens zulassen würden.
Auch stehen die aufstrebenden Schwellenstaaten China und Indien mit ihrem voraussichtlich weiter stark ansteigenden Energiehunger erst am Beginn ihrer Industrialisierung. Deutlich stärkere Steigerungen können in den kommenden Jahren daher durchaus angenommen werden. Die Annahme, dass in den kommenden Jahrzehnten neues Erdöl gefunden wird, welches eine heutige Weltjahresproduktion nachhaltig abdecken kann, erscheint aufgrund der bereits beschriebenen, trotz modernster geologischer Technologie, ausbleibenden Neufunde mehr als absurd!
3) Entwicklung des Rohölpreises
Wie jedermann täglich an den Zapfsäulen der inländischen Tankstellen feststellen kann, stieg der Preis für Benzin in den vergangenen Jahren dramatisch an. Auslöser dieser Entwicklung ist, neben verschiedenen Steuererhöhungen der Regierung, auch die Entwicklung des weltweiten Rohölpreises.
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| Der Preis für das Fass Rohöl hat sich seit 1999 mehr als verviefacht! |
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Zwar unterlag dieser in den vergangenen Jahren stets größeren und kleineren Schwankungen. Seit fünf Jahren klettert der Preis für das Barrel Rohöl jedoch stetig und erklomm in den Jahren 2004 und 2005 fast monatlich neue Rekordstände. Selbst wenn man diese Entwicklung um die Dollarinflation in den vergangenen Jahren, sowie begrenzten Förderkapazitäten in den Förderländern bereinigt, scheint es offensichtlich, dass Angebot und Nachfrage derzeit stark auseinanderliegen. Zwar konnte die OPEC die Produktion in den vergangenen zwei Jahren bereits mehrfach leicht steigern - die weltweite Nachfrage kann mit den aktuell zur Verfügung stehenden Kapazitäten jedoch offensichtlich nicht befriedigt werden, da andernfalls der Ölpreis nicht in derartige Regionen geklettert wäre. Selbst George W. Busch bescheinigte Saudi Arabien im Rahmen eines Staatsbesuchs bereits am absoluten Maximum zu produzieren und konstatierte, dass eine kurzfristige Entspannung der Situation offensichtlich nicht möglich sei. Es kann daher in den kommenden Jahren mit weiteren signifikanten Preissteigerungen bei Mineralölprodukten gerechnet werden. Analysten an den weltweiten Spotmärkten sehen die Marke von 100 US$ für das Barrel Rohöl bereits in einigen Monaten als realistisch an.
Weitere Versorgungsprobleme
Die beschriebene zukünftig rückläufige Erdölproduktion wird voraussichtlich enorme Auswirkungen auf die Preisentwicklung beim Rohöl und in der Folge auf die gesamte Weltwirtschaft haben.
Knappe Raffineriekapazitäten
Zusätzlich zu den geologisch bedingten Engpässen in der Erdölversorgung, werden Engpässe bei den Raffineriekapazitäten die Situation voraussichtlich zusätzlich verschärfen. In den vergangenen Jahrzehnten wurde, aus umweltpolitischen Gründen und aufgrund größerer Überkapazitäten in den 80’er Jahren, die Zahl der Raffinerien in den meisten Industriestaaten stark reduziert. Dies führte in Deutschland beispielsweise dazu, dass in jeder geografischen Region üblicherweise nur noch eine einzige Raffinerie vorhanden ist, welche dann alle im Einzugsgebiet befindlichen Depots und Tankstellen unabhängig von der jeweiligen Marke mit Benzin versorgt. Im Rahmen von so genannten Tauschgeschäften können sich Tankstellen fremder Marken dennoch mit Benzin zu marktüblichen Preisen versorgen. Das Markenspezifische Additiv wird dabei erst zum Zeitpunkt der Betankung des Tankslastzuges dem Benzin beigemischt. Es ist daher im Grunde völlig egal bei welcher Tankstelle man tankt der Sprit kommt stets aus derselben Raffinerie auch wenn diese von einem anderen Mineralölunternehmen unterhalten wird. Einen Wettbewerb zweier Raffinerien um denselben Markt gibt es in Deutschland fast nicht.
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Quellen & Externe Links |
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Nachdem der weltweite Erdölbedarf in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat, reichen die aktuellen Raffineriekapazitäten heute allerdings nicht mehr aus. Die USA beziehen bereits seit längerer Zeit fertig raffinierten Treibstoff aus Europa, da die bestehenden Raffinerien in den Vereinigten Staaten einerseits nicht ausreichend sind und andererseits in Teilen veraltet sind und zunächst aufwendig und kostspielig modernisiert werden müssten. Diese zusätzliche Nachfrage nach fertig raffiniertem Benzin hatte in der Vergangenheit bereits starken Einfluss auf die Benzinpreisentwicklung in Europa. Zusätzlich werden in den kommenden Jahren weltweit enorme Investitionen in bestehende Raffinerien notwendig sein. Hintergrund ist die Tatsache, dass bestehende Raffinerien technisch in der Regel auf die Verarbeitung von "normalem" leichtem Erdöl ausgelegt sind. Zukünftig wird es jedoch zunehmend erforderlich sein schweres Erdöl, wie es beispielsweise in Venezuela in großen Mengen vorhanden ist, im Raffinerieprozess zu verarbeiten. Da dies mit der vorhandenen Technik jedoch oft nicht möglich ist, sind von den Raffineriebetreibern zum Teil größere Investitionen zu tätigen. Weil die Modernisierung einer Raffinerie oft Investitionen von mehreren hundert Millionen Euro erfordert, kann davon ausgegangen werden, dass diese von den betreibenden Unternehmen in Form von Benzinpreiserhöhungen an die Kunden weitergegeben werden.
Spekulative Einflüsse nehmen stark zu
In der Überangebotssituation der vergangenen Jahre konnten kurzfristige Engpässe in der Erdölversorgung, politische Spannungen oder die künstliche Verknappungen des Angebots durch die in der OPEC organisierten Förderstaaten oft nur wenig Einfluss auf die weltweite Preisentwicklung nehmen. Auch konnte Erdöl von einer Reihe unterschiedlicher Förderstaaten flexibel bezogen werden, sodass keine große Abhängigkeit eines nachfragenden Staates von einem einzigen Förderstaat bestand. In Zeiten steigender Nachfrage bei rückläufiger Produktion wird sich dies jedoch aller Voraussicht nach ändern. Kurzfristige Spekulationen an den weltweiten Rohölbörsen, Spannungen in den politisch höchst instabilen Förderstaaten des Mittleren Ostens, sowie Kriege und Naturkatastrophen werden kurzfristig enorme Preisausschläge mit sich bringen. In der Folge wird die Preisentwicklung beim Rohöl, aus wirtschaftlicher Sicht, für die auf das Erdöl angewiesenen Unternehmen und Menschen kaum mehr planbar sein und immer unsicherer werden. Für Unternehmen entsprechend notwendig werdende Termingeschäfte an den Rohölbörsen zur längerfristigen Absicherung eines Preisniveaus werden mit weiteren Kosten verbunden sein.
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| Die Hauptförderländer im Mittleren Osten werden zukünftig noch stärker in den Fokus der Industriestaaten gelangen |
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Zusätzlich wird sich die Entwicklung des Erdölmarkts in den kommenden Jahren, von einem Nachfrager hin zu einem Anbietermarkt, preislich bemerkbar machen. Gleichzeitig wird sich der Anteil der Förderländer aus dem Mittleren Osten an der gesamten Weltrohölversorgung, aufgrund der bereits heute stark rückläufigen Produktion in Regionen außerhalb des Mittleren Ostens, von heute 40% auf über 70% erhöhen. Dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach den Versuch einer noch stärkeren politischen und militärischen Einflussnahme durch die westlichen Industriestaaten, mit allen damit zusammenhängenden politischen und religiösen Spannungen, nach sich ziehen.
Nicht-konventionelles Erdöl
Um die zunehmende weltweite Nachfrage nach Erdöl decken zu können sieht die Internationale Energieagentur eine Ausweitung der Förderung von so genanntem Nicht-konventionellem Erdöl als unabdingbar an. Es wurde im Rahmen des Beitrags bereits darauf hingewiesen, dass ab dem Jahr 2010 selbst die angestrebte Ausweitung der Produktion Nicht-konventionellem Erdöls nicht mehr ausreichen wird um den prognostizierten Bedarf zu decken. Die Internationale Energieagentur hat deshalb 1998 das so genannte „Balancing Item“ das bisher noch nicht entdeckte Nicht-konventionelle Erdöl im Rahmen der jährlichen Rohölreservenprognosen eingeführt.
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| Definition von nicht-konventionellem Erdöl |
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Unter Nicht-konventionellem Erdöl versteht man Erdöl, welches nicht auf dem üblichen technischen Wege gefördert bzw. verarbeitet werden kann. Zum Nicht-konventionellen Erdöl zählen beispielsweise Schwer- und Schwerstöle, Ölsande, Bitumen, Tiefseeöl, Polaröl und Ölschiefer. Am Beispiel der in Kanada in größeren Mengen vorhandenen Ölsande wird schnell deutlich, dass das Problem der weltweit rückläufigen Produktion konventionellen Erdöls nicht durch eine Ausweitung der Produktion beim nicht-konventionellen Erdöl gelöst werden kann. Der Abbau von Ölsanden gleicht, sowohl in Bezug auf die Produktionstechnik, als auch in Bezug auf die schwerwiegenden Folgen für die Umwelt, eher der einer Kohleförderung im Tagebau. Mit riesigen Schaufelbaggern werden ganze Landstriche metertief abgetragen, um das mit dem Erdreich vermischte Schweröl oder Bitumen zu fördern. Diese müssen dann mit Hilfe von enorm viel Energie und Wasser aufwendig aus dem gewonnenen Erdreich gewaschen werden, was wiederum die Förderkosten enorm erhöht. Schwerwiegender als die Förderkosten ist jedoch vielmehr der enorme Bedarf an Wasser und Energie. In Kanada wurde in entsprechenden Förderregionen bereits von Wasserengpässen berichtet - von den negativen Folgen für die gesamte Umwelt einmal abgesehen. Es liegt auf der Hand, dass die auf diese Weise geförderten Mengen bei weitem denjenigen von Saudi Arabischen Giga-Feldern entsprechen können. Die Förderung von Nicht-konventionellem Erdöl kann den Rückgang beim konventionellen Erdöl daher maximal für einige Jahre mengenmäßig ausgleichen. Aufgrund der höheren Produktionskosten werden größere Preissteigerungen in dieser Zeit dennoch nicht zu vermeiden sein. Darüber hinaus ist nicht davon auszugehen, dass sich die Verwüstung ganzer Regionen in Kanada und anderswo politisch durchsetzen lässt.
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